IQMG Institut für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen GmbH


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Diskussion

Die Podiumsdiskussion wurde von Peter Clausing, dem Vorsitzender des IQMG-Verwaltungsrates und Geschäftsführer der Paracelsus Kliniken Deutschland GmbH & Co. KGaA geleitet. Neben den Referenten nahmen auch Bettina Cleavenger vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und Jens Kaffenberger, stellvertretender Bundesgeschäftsführer beim Sozialverbands VdK Deutschland an der Diskussion teil.




Grundsätzlich wurde die Frage gestellt, was - wenn nicht Qualität - in der Rehabilitation bisher vergütet wurde. Die Schwerpunkte und gleichzeitig Unterschiede bei der "Preisfindung“ waren bei der Rentenversicherung der Marktpreis sowie die Struktur- und Prozessqualität und bei den Krankenkassen der "Verhandlungsweg“.  Für eine Weiterentwicklung zu einer tatsächlichen qualitätsorientierten Vergütung sprechen gute Gründe:

Mit Blick auf das von der Prognos AG vorlegte Guachten zum wirtschaftlichen Nuzen der Reha wurde darauf hingewiesen, dass es in der Praxis schwerfallen dürfe, innerhalb der Krankenkassenstrukturen den Nachweis zu führen, dass mit einer Investition in die Rehabiitation in fünf Jahren eine Einsparung möglich sein wird.

Bettina Cleavenger vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) stellte heraus, dass die Rehabilitation und insbesondere der Qualitätsgedanke im Koalitionsvertrag überaus positiv bewertet worden sei. Qualitäts-Rehabilitation habe ihren Preis und Verfahren, die Qualität fördern, sollten durch die Praxis hervorgebracht werden. Das BMAS würde entsprechende Ansäze und Verfahren auch beim BMG mit unterstützen. Grundsätzlich sehe sich das BMAS als Motor für die Rehabilitation. Zugleich wies sie darauf hin, dass die im Koalitionsvertrag vorgesehene Einrichtung von Schiedsstellen für die Vergütung im Krankenkassenbereich wohl auch der DRV zu gute käme, gegenüber der Rechnungshof nicht kostendeckende GKV-Sätze in DRV-Kliniken anmahne.

Jens Kaffenberger, stellvertretender Bundesgeschäftsführer beim Sozialverbands VdK Deutschland begrüßte ebenfalls die im Koalitionsvertrag vorgesehene Stärkung der Reha, und bemängelte zugleich das Problem des "Töpfedenkens“, das insbesondere im Bereich Reha und Pflege existiere.


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